10 Gründe, weshalb die Baukastensysteme nicht verwendet werden sollten

Im internen Netzwerk findet man immer verführerische Lock-Angebote von diversen Homepage-Baukastensystemen, die es einem etwaigen Kunden ohne Vorkenntnisse leicht machen. Denn, wer möchte nicht kostenlos binnen ein paar Minuten zu einer eigenen Webpräsenz kommen? Aber es gibt einige auch gravierende Nachteile, die man verständlicherweise als Unerfahrener nicht weiß. Andere User wiederum unterschätzen es, da sie von den diversen Angeboten aufgrund des einfachen Aufbaus und der Kosten-Ersparnis geblendet werden. Auch von den Kunden sowie diversen Nutzern aus den Social-Media Plattformen wurde ich dazu angesprochen. Deshalb wird es an der Zeit über die Nachteile dieser Baukastensysteme zu informieren, da es ja nicht nur Vorteile gibt, die von den bekannten Anbietern wie etwa „Wix“, „Jimdo“,“Webador“, „Ionos“, „Site123“ und auch „WordPress.com“ oder auch von namentlichen Webhostern versprochen werden. Auch wenn Sie an Zeit und Geld sparen würden, hat ein Baukastensystem wenig Sinn, wenn Sie möchten, dass Ihre Webpräsenz gesehen wird und Ihre Links in den diversen Suchmaschinen ein gutes Ranking-Ergebnis erhalten.

Die Baukastensysteme & die 10 Nachteile

Seit einigen Jahren beschäftige ich mich mit der Erstellung einer Website. Zu Beginn habe ich selbst sogar diverse Baukastensysteme verwendet, da mir diverse Angebote zum Schnäppchen-Preis zusagten. Im Laufe der Zeit beschäftigte ich mich immer mehr mit den Vor- und auch Nachteilen und sammelte in der Hinsicht einiges an Erfahrung. Dank meiner Neugierde habe ich mich an andere Spezialisten gewandt und Informationen zu den kursierenden Website-Systemen eingeholt. Zusammengefasst kann ich nun dazu sagen, dass sie mich davor gewarnt haben und ich verstehe auch weshalb. Deshalb sammelte ich 10 Gründe zusammen, die eben gegen diese Baukastensysteme sprechen.

Grund 1: Verlorene Zeit trotz schnellem Aufbau

Viele Baukasten-Unternehmen versprechen dem User, dass sie per Knopfdruck zu einer zeitlich modernen Website kommen und dass man binnen Minuten ein Inhaber einer vollwertigen Website ist. Doch in Wirklichkeit stimmt das nicht! Denn bevor Sie mit dem Erstellen überhaupt beginnen, müssten Sie sich mit der Handhabung dieses Systems auseinandersetzen. Nicht nur, denn zuvor müsste man sich beim Anbieter registrieren und angeben, wofür eine Website erstellt werden soll. Erst dann kann man eine Auswahl aus den inkludierten Vorlagen wählen. Also es dauert mal eine Ewigkeit, bis man überhaupt mit dem Schreiben beginnen kann, geschweige denn, bis man zur Domain kommt. Ich habe für Sie wieder zwei Baukastensysteme (Wix & Jimdo) getestet und musste feststellen, dass sich hierbei nicht sonderlich viel geändert hat, da ich hierfür einige Schritte durchführten musste.

Grund 2: Unnötige monatliche Gebühren, wenn KEINE Subdomain

Und da genau liegt der Haken… Von wegen „kostenlos“! Wenn Sie eine vollwertige Domain beispielsweise für Ihre Firmen-Homepage haben möchten, dann werden Sie monatlich zur Kassa gebeten. Vergleichbar sind die Domains, die Sie direkt bei einem Hosting-Anbieter holen und eine Website mit einem Content-Management-System (z.B. WordPress.org) bestellen verhältnismäßig günstiger. Selbst wenn Sie bei einer dieser Anbieter ein günstiges Paket wählen und auf (eventuell wichtige) Features verzichten, kann der Preis nicht getoppt werden. Für private Websites, beispielsweise Online-Tagebücher könnte man auf kostenlose Subdomains umsteigen. Aber selbst dafür sehen diese wenig interessant aus, da in der URL eben der Anbieter angezeigt wird. Wie Sie im Bild sehen können, finden Sie von den beiden genannten Anbietern die Preise, die man als Kunde für eine Domain ohne eben einer Werbung des Anbieters bezahlen darf. Ich hätte kostenlos die Auswahl für einen Reiseblog bei Wix: „https://onlinegeldverdiene4.wixsite.com/reiseblog“ oder bei Jimdo: „https://reiseblog-8jimdosite.com„. Aber ich finde beide Auswahlen hiervon nicht gerade berauschend. Des Weiteren möchte ich Sie darüber informieren, dass Sie bei der Domain-Wahl achten sollten, denn es kann sehr schnell gehen, dass Sie hierfür ein Paket ausgewählt haben, ohne es zu wissen und Sie hierfür zur Kassa gebeten werden.

Grund 3: Wenig ansprechendes Design, das man nicht verändern kann

Als Nutzer eines Baukasten-Systems hat man zwar die Möglichkeit eine beschränkte Auswahl aus diversen Templates zu treffen, aber, wenn man mit der Anpassung beginnt, hat man keine Chance mehr das Aussehen zu ändern! Entweder löschen Sie die gesamte Website und die hierfür investierte Arbeit war komplett umsonst, oder Sie erstellen eine weitere Webpräsenz. Es kommt allerdings darauf an, ob ein weiterer Anlauf kostenlos möglich ist. Außerdem sehen die Design-Vorlagen wenig ansprechend aus. Egal wofür man sich als Kunde entscheidet, sieht die Website schlussendlich doch recht langweilig aus. Ein weiterer Nachteil hierbei ist, dass hiermit kein Corporate Webdesign möglich ist. Denn es lassen sich weder die Farben noch das Design individuell anpassen. Also die Marke kommt mit diesen Templates nie zur Geltung.

Grund 4: Die Ausrichtung der Website richtet sich nicht an der Zielgruppe

Wenn Sie den letzten Grund beachten, erkennen Sie auch weshalb. Denn, wenn man die eigene Marke mit einem Baukastensystem nicht mal zur Geltung bringen kann, dann ist es wohl schwer die richtige Zielgruppe damit anzusprechen. Ohne einer ausgedachten und gereiften Marketing-Strategie werden die Besucher auf dieses Meisterwerk nicht reagieren. Darauf werden wahrscheinlich einige Besucher landen, aber niemand aus Ihrer gewünschten Zielgruppe. Wenn Sie potenzielle Kunden erreichen möchten, dann gelingt es keinesfalls mit einem Baukastensystem. Denn Menschen kaufen eben nur von Menschen. Je persönlicher Ihre Webpräsenz ist, desto höher sind die Chancen, dass Käufe generiert werden.

Grund 5: Wenn etwas nicht funktioniert, dann wissen Sie nicht weshalb

Auch bei den diversen Baukastensystemen kann es vorkommen, dass beispielsweise die Seite nicht geladen wird, oder das Design verschlechtert sich durch irgendwelche auch ungewollte Einstellungen. Besonders tragisch ist es, wenn hierfür einiges an Zeit geopfert wurde. Doch wie kann der Fehler behoben werden? Wie wird das Aussehen wieder hergestellt? Das Problem dabei ist, dass kein Backup gemacht wird und Sie auch keine Hilfe erhalten, außer Sie nehmen für diese Leistung Geld in die Hand. Besonders ärgerlich ist es, wenn Sie hierfür extra ein kostenfreies Paket gewählt haben.

Grund 6: Oberflächlicher Service bei Baukastensystemen

Bevor ich mit WordPress begonnen habe, musste ich schmerzlich feststellen, dass der Service, selbst bei einem bezahlten Paket nicht hilfreich ist. Es dauert erstens eine Ewigkeit, bis man einen Angestellten erreicht und zweitens ist die Hilfe für die Problem-Behebung nicht gerade förderlich. Sollte man einen Erfahrenen erreichen und ist dieses Problem doch schon einmal vorgekommen, dann hat man als Kunde vielleicht Glück.

Deshalb weiß ich, wie wichtig es ist, dass jemand da ist und ich helfe Ihnen gerne weiter, wenn Sie sich für eine Leistung von Krystmedia entscheiden.

Grund 7: SEO-Optimierungen können kaum durchgeführt werden

Besonders gravierend ist, dass die Optimierung der Seiten noch aufwendiger und vor allem Zeit-intensiver ist, als die Erstellung einer Baukasten-Website, sofern es dieses Service gibt. Wenn Sie die OnPage- (SEO-) Optimierung selbst durchführen möchten, dann werden Ihnen diverse Tools zur Verfügung gestellt, mit denen Sie sich selbst auseinandersetzen dürfen. Oder Sie beauftragen einen SEO-Experten hierfür. Aber diese Leistung ist natürlich nicht kostenlos. Zudem ist die Optimierung recht begrenzt. Besonders, die Meta-Tags (=Text in den Suchergebnissen) können nicht vollständig durchgeführt werden. Wie schon erwähnt gibt es leider immer noch Baukasten-Systeme, wo eine SEO-Optimierung nicht möglich ist. Beispielsweise ist diese Optimierung beim Anbieter „Wix“ eingeschränkt und bei „Jimdo“ nur mittels eines Beauftragten durch Bezahlung möglich. Also das bedeutet, dass die Links, die von einer Baukasten-Website aus gehen, keinesfalls ein positives Ranking-Ergebnis erreichen werden.

Da ich schon einiges an Erfahrung mit der Suchmaschinenoptimierung habe, weiß ich, was getan werden muss, wenn man in Google und in den anderen Suchmaschinen eine Top-Platzierung erreichen möchte.

Grund 8: Google mag die Baukastensysteme nicht

Nicht nur, dass diverse Seiten-Optimierungen nicht durchgeführt werden können. Auch die Anpassung der Meta-Tags bleiben aus oder sind nur eingeschränkt möglich. Besonders der Titel, der über einen Link in den Ergebnissen angezeigt wird, kann mittels eines Baukastensystems nicht angepasst werden. Bekanntlich wird hierfür ein Teil der ersten Überschrift und der Name des Anbieters verwendet. Deshalb findet man die Links in den Ergebnissen nur auf einer der letzten Seiten.

Grund 9: Schlechte Performance bei Nutzung eines Baukastensystems

Ein weiterer Nachteil zur mangelhaften Optimierung der Seiten ist, dass die Performance nicht mit der eines CMS-Systems wie in etwa einer WordPress Website mithalten kann. Vor allem ist die Seitenladezeit bei Seiten, die mit einem Baukastensystem erstellt wurden, erheblich langsamer. Der Grund hierfür ist, dass die Server des Anbieters recht schnell ausgelastet sind. Manchmal kann es in etwa eine Minute dauern, bis eine Seite vollständig angezeigt wird. Und gerade in der heutigen Zeit ist die rasche Erscheinung das Wichtigste überhaupt, wenn man die Besucher erreichen möchte. Das weitaus schlimmste bei einem schwachen Server ist, dass dieser zusammenbrechen kann und dadurch ist die betroffene Website auch nicht mehr erreichbar.

Möchten Sie auf schlechte Performance verzichten möchten, dann helfe ich Ihnen gerne weiter. Denn ich weiß, worauf es ankommt und wie man die Besucher erreicht.

Grund 10: Werbung des Anbieters auf der eigenen Website

Die Werbung des Baukasten-Betreibers findet man nicht nur in den Suchergebnissen, sondern auch in der eigenen Webpräsenz. Sobald diese veröffentlicht wurde, werden nicht selten Banner oder Texte im Footer-Bereich eingefügt, die nicht gelöscht werden können. Wenn Sie eine werbefreie Präsenz möchten, dann wird diese Entfernung nur gegen einem beachtlichen Aufpreis angeboten. Und dies wirkt sich natürlich negativ auf das eigene Image aus.

Fazit: Besonders für Firmen-Websites sind die Baukastensysteme nicht zu empfehlen.

Wenn es Ihr Ziel ist, Ihr Unternehmen aufzubauen, dann würde ich davon abraten eine Website mit einem Baukasten-System zu erstellen. Zum einen wirken diese aufgrund des Designs recht unprofessionell und zum anderen führt diese nicht zum Ziel Kunden zu erreichen. Auch, wenn eine professionell erstellte Internet doch um einiges mehr kostet, zahlt es sich langfristig gesehen aus. Also zahlen Sie nicht unnötige Gebühren, sondern investieren Sie für den Erfolg Ihres Unternehmens. Bei Fragen helfe ich Ihnen gerne weiter.